Schlacht bei Wagram

Schlacht bei Wagram
Kupferstich

Wagram, Schlacht bei

In der Nacht zum 5. Juli 1809 überschritt Napoleon mit seinen 90.000 Mann die Donau bei der Insel Lobau und eröffnete morgens den Kampf gegen 135.000 österreichische Soldaten unter dem Kommando von Erzherzog Karl. Die Franzosen konnten in kürzester Zeit über Großenzersdorf, Eßling und Aspern vorrücken. Napoleon scheiterte jedoch bei dem Unternehmen, die gegnerischen Linien zu durchbrechen. Am darauf folgenden Tag griffen die Österreicher massiv an. Die aus Linz herbeigeeilte bayerische Division Wrede konnte eine drohende französische Niederlage verhindern und den linken österreichischen Flügel aufrollen. Als auch Wagram an die Franzosen verloren ging, gab sich Erzherzog Karl der feindlichen Übermacht geschlagen. Die Österreicher hatten 37.000 und die Franzosen 27.500 Gefallene zu beklagen. Wenige Tage später schloss Erzherzog Karl den Waffenstillstand von Znaim.

METADATEN

Metadaten des Eintrags:

Datum:
12.2008
Autor:
Nicolini, Stefan

Bibliographie

Bibliographische Angaben zu diesem Thema:

Personen

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