Marschall Lefébvre und sein Stab in der Schlacht am Bergisel, 1809

Marschall Lefébvre und sein Stab in der Schlacht am Bergisel, 1809
Gemälde

Lefèbvre, Pierre François Joseph, Herzog von Danzig

(*Ruffach, Elsaß 1755, †Paris 1820)

Aus einfachen Verhältnissen stammend trat er 1773 in die französische Garde ein und wurde 1794 Divisionsgeneral. Lefèbvre nahm an verschiedenen Kämpfen selbst teil und wurde 1799 schwer verwundet. 1804 wurde er zum Marschall ernannt, nach der Eroberung von Danzig verlieh ihm Napoleon den Titel eines Herzogs von Danzig. Nach dem Ausbruch des Tiroler Aufstandes gegen die bayerische Herrschaft führte Lefèbvre als Befehlshaber der bayerischen Armee seine Truppen nach Tirol, um das Land erneut zu unterwerfen. Nachdem die österreichischen Truppen das Land verlassen hatten, zog er am 11. Mai 1809 in die Landeshauptstadt ein, wo er in der Hofburg residierte. Sowohl beim zweiten als auch beim dritten Gefecht am Bergisel musste er jedoch schwere Niederlagen einstecken. Lefèbvre nahm an der Entscheidungsschlacht gegen die Österreicher bei Wagram Anfang Juli 1809 teil. Nach der Abdankung Napoleons unterwarf er sich Ludwig XVIII.

Projektpartner

  • Touriseum

METADATEN

Metadaten des Eintrags:

Datum:
12.2008
Autor:
Nicolini, Stefan

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