Exhumierung der Gebeine Andreas Hofers durch Offiziere der Tiroler Kaiserjäger in der Nacht vom 8. auf den 9. Jänner 1823

Exhumierung der Gebeine Andreas Hofers durch Offiziere der Tiroler Kaiserjäger in der Nacht vom 8. auf den 9. Jänner 1823
Postkarte

Kaiserjäger

Im Gefolge des Zweiten Koalitionskrieges (1798-1801/02) kam es auf dem sogenannten Ausschusskongress 1801 zu einer umfassenden Reorganisation des Verteidigungswesens. Am 28. August 1802 erließ Kaiser Franz II. das sogenannte Milizpatent, demzufolge auch Tagelöhner und Hilfskräfte zum Militärdienst eingezogen werden sollten, was bei der breiten Bevölkerung auf wenig Zustimmung stieß. Zudem wurde die Errichtung eines drei Bataillone umfassenden Tiroler Jägerregiments unter Feldmarschall Jean-Gabriel Marquis de Chasteler beschlossen. Truppenkommandant wurde der bisherige Befehlshaber des Tiroler Scharfschützenkorps, Oberstleutnant Franz Philipp Fenner von Fennberg. Nach der Abtretung Tirols an Bayern 1805/06 wurde das Jägerregiment aufgelöst. Es bildete aber den Grundstock für den Aufbau der Kaiserjäger, der mit der Kundmachung vom 17. Oktober 1815 erfolgte.

METADATEN

Metadaten des Eintrags:

Datum:
12.2008
Autor:
Nicolini, Stefan

Personen

Kundmachung zur Unterzeichnung des Waffenstillstandes am 12. Juli und zum Abzug der österreichischen Truppen

Buol-Bernberg, Josef Ignaz Freiherr von

Buol-Bernberg trat bereits in jungen Jahren in den Militärdienst ein. 1794 wurde...

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Orte/Ereignisse

Holzkreuz mit blutendem Herzen und Flammen, Lanze und  Stock mit Schwamm in Meran

Volksfrömmigkeit

Der christliche Glaube spielte im Brauchtum und Alltagsleben der Tiroler...

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Film

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